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BEDIENUNGSANLEITUNG

ZUGFAHRZEUG

Beim Mitführen von Anhängern unbedingt beachten: Die zulässige Anhängelast des Zugfahrzeugs darf nicht überschritten werden (Angaben im Fahrzeugschein des Zugfahrzeugs oder beim Fahrzeughersteller). Das Zugfahrzeug muss gewartet und in gutem Zustand sein, um den Anforderungen zum Ziehen eines beladenen Anhängers zu entsprechen. Beachten Sie die üblichen Sicherheitsmaßnahmen, z.B. Reifen sollen den maximal empfohlenen Reifendruck zum Mitführen von Anhängern haben (s. Betriebsanleitung des Zugfahrzeugs).

ANHÄNGER AN DAS ZUGFAHRZEUG ANKUPPELN

  • Die Anhängerkupplung des Zugfahrzeuges muss in gutem Zustand und stabil sein. Die Kugelkupplung muss gut geschmiert sein.
  • Heben Sie den Kupplungskopf mittels des abgesenkten Stützrads über 
    den Kugelkopf.
  • Positionieren Sie den Kugelkopf unter den Kupplungskopf, senken dann den Kupplungskopf auf den Kugelkopf und halten Sie den Kupplungskopf dabei geöffnet. Kupplungsköpfe mit automatischen Schließsystemen müssen nicht offen gehalten werden. Auf Seite 17 finden Sie detaillierte Angaben. Der Kupplungskopfgriff schließt sich, wenn der Kupplungskopf fest eingerastet ist. Drehen Sie als Vorsichtsmassnahme am Kupplungskopf und stellen Sie sicher, dass der Anhänger korrekt angekuppelt wurde. Einige Kupplungsköpfe zeigen an, wenn der Kupplungskopf richtig im Kugelkopf eingerastet ist.
  • Kurbeln Sie das Stützrad weiter nach oben, bis es komplett eingefahren ist und der obere Griff ganz fest verriegelt ist. Stellen Sie bei einer mechanischen Schließvorrichtung sicher, dass diese vor Fahrantritt fest verriegelt ist. Lockern Sie die Hauptklemmhalterung und heben das Stützrad so weit es geht in die Halterung an. Ziehen Sie die Hauptklemmhalterung (nicht zu) fest und stellen Sie dabei sicher, dass das Stützrad das Bremsgestänge nicht berührt. (Stütz-räder mit automatischem Einzug benötigen keine seitliche Klemmhalterung.) 
    WARNUNG Bei Nichteinhaltung dieser Vorgehensweise besteht die Gefahr, dass sich das Stützrad während der Fahrt löst und mit dem Boden in Berührung kommt – dies kann zu schwerwiegenden Schäden führen. Dieser Schaden wird NICHT durch die Garantie abgedeckt.
  • Kontrollieren Sie das Abreißseil und ersetzen Sie es, wenn es beschädigt oder nicht vorhanden ist. Verbinden und befestigen Sie das Abreißseil mit der Zughalterung am Zugfahrzeug. 
  • Stecken Sie den 13-poligen Lichtstecker in die am Zugfahrzeugheck befindliche Steckdose. Bringen Sie den Kupplungsstecker mit der Steckdose so zusammen, dass die Nut im Kupplungsstecker und die Nase in der Steckdose ineinander greifen. Kontrollieren Sie die Funktionsfähigkeit aller Leuchten. Stellen Sie auch sicher, dass das elektrische Kabel nicht am Boden schleift, was zum Verschleiß des Kabels und zur Funktionsunfähigkeit der Leuchten führen kann.
  • Stellen Sie sicher, dass die Handbremse des Anhängers vollständig gelöst ist. Die gelöste Handbremse befindet sich in waagerechter Stellung. Nie mit angezogener Handbremse fahren. 
  • Alle Reifen des Zugfahrzeuges und des Anhängers müssen den maximal erlaubten Reifendruck haben, der für das Mitführen von Anhängern empfohlen ist. Siehe Angaben in der Betriebsanleitung. Der an der Seite der Reifen angegebene und empfohlene Höchstdruck darf niemals überschritten werden.

BE- UND ENTLADEVORGANG

DAS BELADEN MIT LADERAMPEN

Ziehen Sie die Sicherheitsbolzen heraus und schieben Sie die Rampen auf das Heck des Anhängers. Positionieren und fixieren Sie die Rampen an der Rückseite des Anhängers mit Hilfe der vorhandenen Sicherungsvorrichtung. Nach der Fixierung der Rampen können sie während des Ladevorgangs nicht vom Heck des Anhängers fallen. Fahren oder winden Sie das Fahrzeug auf den Anhänger. Bringen Sie die Rampen in ihre Ausgangsstellung zurück und sichern Sie diese mit den vorhandenen Rampenstiften. Stellen Sie sicher, dass die Rampen angespannt sind, um Klappergeräusche zu vermeiden.

BELADEN VON KIPPANHÄNGERN OHNE RAMPE

Entriegeln Sie die Klemme zwischen Ladefläche und A-Rahmen, und schließen Sie das Ventil an der hydraulischen Pumpe. Pumpen Sie den hydraulischen Kolben, bis das Heck des Anhängers den Boden berührt. Fahren oder winden Sie das Fahrzeug auf den Anhänger. Öffnen Sie das hydraulische Ventil nach und nach, und stellen Sie dabei sicher, dass sich niemand unter dem Anhänger befindet oder Gefahr läuft, von der sich senkenden Ladefläche verletzt zu werden. Ziehen Sie die Klemmen zur Sicherung der Ladefläche fest.

 

HINWEISE ZUR BELADUNG – LADEHÖHE UND -POSITION

Für ein sicheres Beladen des Anhängers muss unbedingt darauf geachtet werden, dass der Anhänger richtig beladen wird und die Ladehöhe korrekt ist. Achten Sie beim Ankuppeln eines unbeladenen Anhängers darauf, dass der vordere Teil des Anhängers leicht höher ist (25-50 mm) als das Heck des Anhängers. Kalkulieren Sie mögliche zusätzliche Ladungen des Zugfahrzeuges mit ein. Wenn die Anhängervorderseite zu hoch oder zu niedrig ist, kann es zu Schwierigkeiten kommen. Versuchen Sie nie, die Anhängerkupplung zu verändern oder umzu-stellen. Beim Beladen des Anhängers ist ein POSITIVES Gewicht des Anhänger-vorderteils unbedingt erforderlich. Beim Beladen von Autos mit Frontmotor sollte das Auto vorwärts auf den Anhänger aufgefahren werden, bis die Federung des Zugfahrzeuges in Waage ist. (Autos mit Heckmotor müssen rückwärts auf den Anhänger gefahren werden.) Wenden Sie für den Transport von Maschinen und speziellen Geräten dieselbe Logik an.

LADUNGSSICHERUNG

Es ist wichtig, die Ladung vor dem Mitführen auf dem Anhänger richtig zu sichern. Alle Brian James-Anhänger haben Befestigungspunkte für Radspann-gurte, welches die bevorzugte Art der Ladungssicherung ist. Wir empfehlen Ihnen, Ladungssicherungsgurte zu verwenden, die für mindestens das doppelte Gewicht des zu sichernden Fahrzeugs zugelassen sind. Diese Maßnahme entspricht unseren strengen Sicherheitsvorschriften. Wir empfehlen Ihnen, mindestens jeweils zwei Gurte an Heck und Vorderseite des Anhängers anzubringen.

EINEN ANHÄNGER ZIEHEN

HINWEISE FÜR EIN SICHERES UND ANGENEHMES FAHREN MIT EINEM ANHÄNGER

  • Durch einen Anhänger vergrößert sich der Gesamtradstand des Fahrzeugs. Dadurch vergrößert sich auch der Wendekreis - Achtung beim Abbiegen, um nicht gegen die Bordsteinkante zu fahren.
  • Denken Sie daran, dass sich durch einen Anhänger und das Gewicht der La-dung der Bremsweg verlängert. Vergrößern Sie deshalb Ihren Bremsabstand.
  • Überschreiten Sie nicht die maximale Anhängelast des Zugfahrzeugs.
  • Denken Sie daran, beim Rückwärtsfahren in die entgegengesetzte Richtung zu lenken, in die der Anhänger fahren soll. Dieses Manöver erfordert ein gewisses Maß an Erfahrung beim Fahren mit einem Anhänger.
 

RECHTLICHE VORSCHRIFTEN ZUM MITFÜHREN VON ANHÄNGERN (in D)

GESCHWINDIGKEITSBEGRENZUNGEN - Innerstädtisch: 50 km/h, Land- und Bundesstraßen: 80 km/h, Autobahnen: 80 km/h (Ausnahme: Anhänger mit 100 km/h Zulassung)

AUTOBAHN Auf Beschilderung z.B. zu Überholverboten und/oder Geschwindigkeitsbegrenzungen achten.

NUMMERNSCHILDER Ein Anhänger benötigt ein einzelnes (eigenes, durch Zulassung erworbenes) Kennzeichen.

PERSONENTRANSPORTE Personentransporte sind in Anhängern NICHT zulässig

Jockey Wheels Instructions Settings

STEP 1

TELESCOPIC & AUTO-RETRACT MODELS

STEP 1

STEP 2

TELESCOPIC & AUTO-RETRACT MODELS

STEP 2

STEP 3

TELESCOPIC & AUTO-RETRACT MODELS

STEP 3

STEP 4a

TELESCOPIC MODEL ONLY

STEP 4a

STEP 4b

AUTO-RETRACT MODEL ONLY

STEP 4b

STEP 5

TELESCOPIC MODEL ONLY

STEP 5

BATTERIE

INFORMATIONEN ZUR BATTERIEGARANTIE

Die Lebensdauer einer Batterie hängt von verschiedenen Faktoren wie etwa Nutzungsdauer, Temperatur und Anwendungsbereich ab. Die beiden häufigsten Ursachen für einen frühzeitigen Ausfall der Batterie sind falsche Anwendung und unzureichende Aufladung.

Falls nicht anders angegeben, gilt für alle unsere Batterien eine auf ein Jahr ab Lieferdatum begrenzte Standardgarantie auf Verarbeitungs- und/oder Materialfehler

Batterien können aber auch aus Gründen ausfallen, die nicht durch die Garantie abgedeckt sind. Dazu gehören:

Die Garantie gilt nicht bei:

  1. Missbrauch, falschem Gebrauch, unsachgemäßer Installation, unsachgemäßer Wartung und Veränderungen
  2. physischer Beschädigung, einschließlich gebrochener oder geschmolzener Klemmen
  3. allgemeinem Verschleiß
  4. Unbrauchbarkeit durch falsches Aufladen
  5. Ausfall durch Überladung, Tiefentladung, Sulfatierung und Unterladung
  6. Spannung von weniger als 10,5 V (Batterie vollständig entladen)

Missbrauch, falscher Gebrauch, unsachgemäße Installation

Die Garantie gilt nicht für Batterien, die falsch genutzt oder installiert worden sind.

Physische Beschädigung

Die Garantie gilt nicht für physische Beschädigungen an Batteriegehäuse oder -anschlüssen durch falschen Einbau, Fallenlassen oder Schlagen von Steckern auf die Klemmen. Nicht richtig befestigte Stecker können zu einem schnellen Ausfall der Batterie führen.

Darüber hinaus kann das unsachgemäße Anschließen der Klemmen zu einem Lichtbogen zwischen Klemme und Stecker führen, wodurch der Bleianteil der Klemme schmilzt. Es ist außerdem von höchster Bedeutung, dass es nie zu einem Kurzschluss zwischen den Batterieklemmen kommt (dass also kein leitender Gegenstand zwischen ihnen platziert wird), da die Klemmen und der leitende Gegenstand dadurch sehr schnell sehr heiß werden.

Diese intensive Hitze kann dann als Zündquelle für entflammbare Gegenstände in der Nähe der Batterie sowie für die üblicherweise aus der Batterie entweichenden Gase wirken. Das ist kein Herstellungsfehler.

In dem unwahrscheinlichen Fall, dass unsere Batterie beschädigt bei Ihnen ankommt, informieren Sie uns bitte innerhalb von 24 Stunden ab Erhalt der Lieferung. Nach diesem Zeitpunkt gestellte Ansprüche werden möglicherweise nicht mehr akzeptiert.

Allgemeiner Verschleiß

Beim Auf- und Entladen einer Batterie befindet sich das Material der Batterieplatten (aktive Masse) durch die elektromechanische Reaktion, die Elektrizität erzeugt, in Bewegung. Bei jedem Aufladen-Entladen-Zyklus der Batterie geht ein kleiner Teil dieser aktiven Masse von den Platten verloren. Da sich so viele Faktoren auf die Lebensdauer einer Batterie auswirken, ist es unmöglich, eine minimale oder maximale Lebenserwartung anzugeben.

Jede Batterie kann eine begrenzte Anzahl von Zyklen durchlaufen, bevor sie ihre aktive Masse und damit ihre Kapazität verliert. Bei einer starken Nutzung durchläuft die Batterie diese begrenzte Anzahl von Zyklen oft in viel kürzerer Zeit, sodass die oben genannten Symptome bereits nach wenigen Jahren auftreten. Das ist kein Herstellungsfehler.

Wenn eine Batterie tiefentladen und/oder schnell wieder aufgeladen wird, beschleunigt sich dieser Vorgang. Eine Batterie, die regelmäßig tiefentladen wird, verliert rasch ihre aktive Masse und damit ihre Kapazität. Der Verlust von aktiver Masse und damit der Kapazität durch zu starkes/übermäßiges Auf- und Entladen ist kein Herstellungsfehler.

Falsches Aufladen

Wenn eine Batterie mit übermäßiger Spannung oder Stromstärke aufgeladen wird, kann sie überhitzen und das Elektrolyt beginnt zu verdampfen. Bei einer Überladung zerfällt die aktive Masse in den Batterieplatten schnell und die Batterieleistung sowie die zyklische Lebensdauer der Batterie werden beeinträchtigt. Das lässt sich bei einer Untersuchung der Batterie normalerweise leicht erkennen. Das ist kein Herstellungsfehler.

Eine Sulfatierung tritt ein, wenn die Batterie übermäßig lange entladen bleibt. Wenn die Batteriespannung unter einen bestimmten Wert fällt, tritt eine chemische Reaktion namens Sulfatierung ein. In den meisten Fällen liegt diese Spannung bei oder unter 12,06 V. Eine Sulfatierung lässt sich normalerweise nicht rückgängig machen. Sie kann die Leistungsfähigkeit der Batterie dauerhaft beeinträchtigen, was zu einer verringerten Leistung und einem vorzeitigen Ausfall führt. Die Sulfatierung ist als dünne weiße/graue Schicht auf den Platten sichtbar.

Dieser Schaden kann dadurch verursacht werden, wenn eine Batterie über einen längeren Zeitraum ohne Aufladung gelagert bzw. installiert, aber nicht häufig benutzt wird. Im Lauf der Zeit bildet sich Sulfatierung auf den Platten und beeinträchtigt die Batterieleistung. Da sich die Sulfatierung ganz einfach durch den Erhalt eines angemessenen Ladezustands der Batterie vermeiden lässt, handelt es sich hierbei nicht um einen Herstellungsfehler.

Spannung unter 10,5 V

Wir weisen darauf hin, dass sich eine Batterie unter normalen Betriebsbedingungen nicht selbst entladen kann (es sei denn, sie wird über einen längeren Zeitraum nicht aufgeladen). Eine Batterie gilt als zu 100 % entladen, wenn die Restspannung noch 10,5 V beträgt, und als zu 100 % aufgeladen, wenn die Spannung mindestens 12,73 V beträgt.

Eine Sulfatierung tritt ein, wenn die Batterie übermäßig lange entladen bleibt. Wenn die Batteriespannung unter einen bestimmten Wert fällt, tritt eine chemische Reaktion namens Sulfatierung ein. In den meisten Fällen liegt diese Spannung bei oder unter 12,06 V. Eine Sulfatierung lässt sich normalerweise nicht rückgängig machen. Sie kann die Leistungsfähigkeit der Batterie dauerhaft beeinträchtigen, was zu einer verringerten Leistung und einem vorzeitigen Ausfall führt. Die Sulfatierung ist als dünne weiße/graue Schicht auf den Platten sichtbar.

Eine Batterie mit einer Restspannung von weniger als 10,5 V hat sich durch fehlende Aufladung entladen – das ist kein Herstellungsfehler.

Vormontage

Bei Brian James Trailers werden alle Batterien mit einem Voltmeter überprüft und aufgeladen, falls eine Spannung von weniger als 12,60 V angezeigt wird. Die Batterie wird mit einem Schild „Hinweis Batterielebensdauer“ (P-LAWL-1510-P-N) sowie einem Aufkleber versehen, der die getestete Spannung angibt (P-LAWL-1500-P-N).

VERZURRSYSTEME

VORSTELLUNG DER ÜBER-RAD-VERZURRUNG

Das sichere Verzurren jeglicher Ladung ist die Basis für die Benutzung des Anhängers im öffentlichen Straßenvekehr. Diverse Anhänger aus dem Hause Brian James Trailers bieten Ihnen die Möglichkeit der Verzurrung über die Räder, andere wiederum verfügen über die Möglichkeit, Schlaufengurte zur Fahrzeugsicherung zu nutzen. In diesem Kapitel möchten wir Ihnen die Verzurrung über die Räder im Detail vorstellen.

WARUM ORIGINALE BJT GURTE?

Grundsätzlich kann jeder Gurt, welcher über die notwendigen Prüfzeichen verfügt, zur Ladungssicherung genutzt werden. Insbesondere im Fahrzeugtransport ist es jedoch empfehlenswert, auf die langjährige Erfahrung von Brian James Trailers zurückzugreifen und die speziell für unsere Anhänger entwickelten Gurtsysteme zu nutzen. Insbesondere bei der Verzurrung über die Räder sind deutliche Design- und Qualitätsunterschiede feststellbar.

DER RICHTIGE REIFENDRUCK

Um eine sichere und effektive Verzurrung über die Räder zu gewährleisten ist ein ausreichender Luftdruck der Reifen erforderlich. Nur damit kann eine gleichmäßige Verteilung der Zuglast erreicht werden.

Wichtig ist außerdem die ordnungsgemäße Positionierung der Umlenkpunkte um Beschädigungen der Ladefläche zu verhindern. Die korrekte Installation finden Sie auf der rechten Seite grafisch dargestellt.

FALSCHE INSTALLATION

Eine vertikale Zugbelastung auf das Lochprofil kann zu Beschädigungen der Ladefläche führen. Vermeiden Sie die Nutzung von Gurtsystemen ohne zweiten Umlenkpunkt.

RICHTIGE INSTALLATION

Das originale BJT Gurtsystem verfügt über 2 Umlenkpunkte und garantiert somit eine enorme Zugkraft, ohne das Material falsch zu belasten.

SICHERHEITSHINWEISE ZUR SEILWINDE

    ANHÄNGER MIT EINGEBAUTER HANDWINDE

    • Die Winden sind nicht für den Gebrauch als Aufzug konzipiert und dürfen nicht für das Heben, Abstützen und den Transport von Personen eingesetzt werden.
    • Überprüfen Sie die Winde und die Sperrklinke auf Schäden, und setzen Sie die Winde bei Unsicherheiten nicht ein.
    • Die Bedienung der Winde darf nur geeigneten, zuverlässigen mit dieser Arbeit vertrauten Personen über 18 Jahren übertragen werden.
    • Überschreiten Sie niemals die zulässige Belastung. 
    • Rollen Sie das Seil nie ganz ab. Es sollten mindestens drei Umwicklungen auf der Trommel bleiben.
    • Betreiben Sie die Winde nur von Hand. Gebrauchen Sie dazu keinen Motorbetrieb.
    • Sichern Sie die Ladung richtig. Eine Winde ist nicht als Hauptsicherung gedacht und sollte nur zusammen mit Ladungssicherungssystemen, wie Gurten, Ketten, usw. eingesetzt werden.
    • Halten Sie die Handkurbel immer fest, so vermeiden Sie das unkontrollierte Abrollen des Kabels beim Entladen, was zu Verletzungen führen kann.
    • Wenn Sie eine Seilwinde mit Bremse einsetzen, stellen Sie sicher, dass die Winde sich in neutraler Position befindet oder entfernen Sie die Handkurbel.
    • Die Handkurbel ist NICHT geeignet, um damit den Anhänger zu steuern.
    • Stellen Sie bei einer abnehmbaren Handkurbel sicher, dass die Kurbel mit der Bedienungswelle fest verbunden ist und dass die Griffklemme in die Nut an der Welle einrastet.
    • Schmieren Sie die Mechanik von Zeit zu Zeit mit einem leichten Maschinenöl, zum Beispiel WD40, ein und kontrollieren Sie das Kabel regelmäßig 
      auf Abnutzung.
    • Beschädigte Kabel sollten ersetzt werden. Unsere Service-Abteilung hat ein umfangreiches Lager an Ersatzteilen, um eine möglichst schnelle Lieferung zu gewährleisten.

WARTUNG UND PFLEGEHINWEISE FÜR DAS CHASSIS

WARTUNG UND PFLEGE IHRES NEUEN FEUERVERZINKTEN ANHÄNGERFAH

  • Alle neuen Brian James-Anhänger verfügen über ein verzinktes Stahl-Fahrgestell. Durch die galvanische (Feuer-)Verzinkung wird die Stahlstruktur des Anhängers vor Korrosion geschützt (Oxidation von Eisen auf der Stahloberfläche).
  • Dazu werden rohe Stahlkomponenten in ein Zinkbad mit einer hohen Temperatur getaucht. Die dadurch entstandene Beschichtung auf dem Stahl ist viel stabiler als eine Lackierung und wird den Stahl über viele Jahre schützen. 
  • Das Galvanisieren ist jedoch in erster Linie eine Schutzschicht. Oberflächen erscheinen zunächst glänzend und hell, nehmen aber mit der Zeit einen dunkleren Farbton an. 
  • Während den Fahrten im Winter auf Straßen mit Streusalz wird die Verdunkelung sichtbar beschleunigt. Zusammen mit dem allgemeinen Straßenschmutz kann sich das Erscheinungsbild des neuen Anhängers nach einigen Wochen verändern. HINWEIS: Streusalz schadet dem Fahrgestell des Anhängers langfristig nicht, außer ihn verwittert aussehen zu lassen. 
  • Um das Erscheinungsbild eines neuen Anhängers möglichst lange zu erhalten, empfiehlt es sich, den Anhänger mit klarem Wasser abzuspülen, bevor er abgestellt wird. 
  • Dies ist besonders wichtig, wenn der Anhänger in einem Gebäude abgestellt wird, da kein Regenwasser für eine natürliche Spülung sorgt. Wenn der Anhänger nicht abgespült wird, können sich weißpudrige Zinkoxidflecken bilden. 
  • Wir möchten betonen, dass die Fahrtüchtigkeit nicht beeinträchtigt wird, wenn diese Pflegeempfehlungen nicht befolgt werden, da diese nur das äußere Erscheinungsbild des Anhängers betreffen. 
  • Brian James Trailers haftet nicht für Veränderungen der Oberfläche, die im Zusammenhang mit dem Galvanisieren stehen, da sie keinen Reklamations-grund darstellen.

EINSTELLUNG VON BREMSEN SOWIE DER HANDBREMSE

ZEITLICHE ABSTÄNDE (bei Neufahrzeugen)

ZEITLICHE ABSTÄNDE (bei Neufahrzeugen)

  1. Nach den ersten 800 km 
  2. Alle 8.000 km.

WICHTIG Wenn die Bremsen des Anhängers schlecht eingestellt sind, wird die Lebensdauer der Dämpfer in der Anhängerkupplung (im Baukörper der Kupplung) wesentlich verringert. Die Garantie auf Ersatzeile und Wartungs-arbeiten entfällt, wenn das Bremssystem falsch gewartet oder der Anhänger mit schlecht eingestellten Bremsen benutzt wurde. 

BITTE BEACHTEN Ein ruckartiges Bremsen, schon bei leichtem Bremsen, deutet auf ein Versagen der Dämpfer hin.

ALLGEMEINE HINWEISE

Die Wartung der Anhänger-Bremsanlage muss durch eine ausgebildete und mit dieser Arbeit vertrauten Person ausgeführt werden. Immer die Räder in Fahrtrichtung drehen, bevor die Bremsen nachgestellt werden. Heben Sie den Anhänger mit einem geeigneten Wagenheber an und sichern Sie die Abstellstützen, um das Fahrgestell zu stabilisieren. Lösen Sie die Handbremse vollständig und vergewissern Sie sich, dass sie gesichert ist (sie darf während den Wartungsarbeiten nicht angezogen werden).

Verwenden Sie für die Wartung der Bremsen und der Einstellvorrichtung auf den Gewinden und beweglichen Teilen immer ein qualitativ hochwertiges Schmierfett mit Molybdänsulfid. Anmerkung: Drehen Sie immer die Trommel, als würde das Rad in Fahrtrichtung drehen.

 

KNOTT BREMSSYSTEME

PHASE 1 Nachstellen der Bremsen.

WERKZEUGE  17mm gekröpfter Maul-Ringschlüssel; WD-40 Kriechöl.

Sprühen Sie WD-40 oder ein ähnliches Kriechöl in den Bereich der Nachstellmutter auf der Bremsankerplatte. So stellen Sie sicher, dass sich die Nachstellmutter frei drehen kann. Die Bremsbacken an jeder Bremse nachstellen, bis sich die Trommel nicht mehr frei dreht. Dann mittels Nachstellmutter die Bremsen lösen, bis sich die Trommel frei dreht und die Bremsen sich dabei gerade eben auf Kontaktpunkt befinden.

PHASE 2 Nachdem alle Bremsen nacheinander nachgestellt wurden, lösen Sie die vorübergehende Sicherung der Handbremse. WARNUNG Das Bremssystem sollte vor dieser Phase in einwandfreiem Zustand und funktionsfähig sein.

Kontrollieren Sie mit gelöster Handbremse die „freie Beweglichkeit“ (bzw. das Spiel) zwischen Bremshebel und dem Zuggestänge der Kupplung. Der Hebel sollte sich um etwa 2 mm bewegen, bevor das Bremssystem anfängt zu wirken. Die Verschlüsse auf dem Bremsgetriebe einstellen, um das benötigte Spiel zu erreichen. WICHTIG Eine überhöhte Spannung auf dem Bremsgestänge bedeutet, dass beim Fahren gebremst wird, was zu sehr hohen Bremstem-peraturen und zu einem Versagen der Radlager führt. Im Extremfall kann ein Brand entstehen.

PHASE 3 Sicherheitskontrolle. Prüfen Sie alle Konter-muttern und Sicherheitselemente.

AL-KO BREMSSYSTEME

Einstellen der Bremsen.

WERKZEUGE 17mm gekröpfter Maul-Ringschlüssel; flacher Schraubenzieher; WD-40 Kriechöl. Drehen Sie die Räder immer in Fahrtrichtung, bevor Sie die Bremsen einstellen.

Entfernen Sie den Verschlußstöpsel an der Einstellöffnung in der Brems-ankerplatte. Sprühen Sie WD-40 oder ein ähnliches Kriechöl in den Bereich der Nachstellmutter durch die Bremsankerplatte. So stellen Sie sicher, dass sich die Nachstellmutter frei drehen kann. Lösen Sie das Bremsgestänge von dem Ausgleichseisen in der Mitte der Anhängerachse. Den Spielraum des Kabels kontrollieren. In einer richtig eingestellten Bremse sollte dieser 5 bis 8 mm betragen. Drehen Sie mit einem flachen Schraubenzieher durch die Einstellöffnung in der Bremsankerplatte die Nachstellschraube in Richtung der Pfeile, um die Einstellung anzupassen. Überprüfen Sie den Spielraum am Ende jedes Seilzugs, bis sich alle im 5 bis 8 mm-Bereich befinden. Befestigen Sie den Seilzug an die Ausgleichswaage. Überprüfen Sie die Funktion der Handbremse, indem sie diese mehrmals betätigen.

ABSCHLUSSPRÜFUNG

  1. Montieren Sie die Räder und ziehen Sie die Radschrauben bis auf die empfohlene Drehmomenteinstellung an..
  2. Führen Sie mit dem unbeladenen Anhänger eine Probefahrt und Probebremsung durch, um die Sicherheit und Funktionstüchtigkeit der Bremsen zu überprüfen.
  3. Wenden Sie sich an Brian James Trailers, wenn Probleme entstehen oder Sie mit dem Resultat unzufrieden sind. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

KUPPLUNG

ANMERKUNG Heben und Senken Sie den Anhänger mittels Stützrad, um Verletzungen zu vermeiden.

Heben Sie den Kupplungsgriff in Pfeilrichtung. Manche Kupplungen, wie das AL-KO-Modell im Bild, bleiben geöffnet. Positionieren Sie die Kupplung über die Anhängerkugel und senken sie den Anhänger, bis der Kugelkopf im Kupplungskopf einrastet und angekuppelt ist. AL-KO-Kupplungen zeigen mit einem grünen Knopf an, wenn richtig angekuppelt wurde.

ABKUPPELN

Ziehen Sie den Griff so hoch wie möglich und heben Sie ihn vom Kugelkopf. Bei größeren Stützlasten wird das An- und Abkuppeln mit Hilfe des Stützrades beim Anheben erleichtert.

SAFETY-BALL

AL-KO empfiehlt einen Safety-Ball aus massivem Kunststoff, der die Öffnung der Kugelkupplung im abgekuppelten Zustand blockiert. In Verbindung mit einer Diebstahlsicherung bietet der Safety-Ball Schutz vor Dieben und verhindert, dass Ihr Anhänger an einen kleinen Kugelkopf oder Haken angekuppelt wird. Es dient ebenfalls als visuell wirksame Abschreckung vor Dieben.

SCHMIERARBEITEN

Die Kugelkupplung sollte mit einer kleinen Menge handelsüblichem Fett eingeschmiert werden, um Reibung zu reduzieren.

KUPPLUNGSHÖHE

Anhänger und Kupplungskugelhöhe. Hinweis auf Richtlinie EC 94/20/EG, Anhang VII, Absatz 2. Höhenangaben der Richtlinien sind konform.

BODENHÖHE

Angaben in mm in beladenem Zustand.

REIFENPFLEGE

REIFENÜBERPRÜFUNG

FÜR SICHERES ZIEHEN IHRES ANHÄNGERS

  • Montieren Sie die richtigen Reifen. 
  • Reifen müssen sich in gutem Zustand befinden. 
  • Messen Sie den Reifendruck anhand eines präzisen Reifendruckmessers. 
  • Vermeiden Sie das Beladen mit zu großen Lasten.
  • Überprüfen Sie ihre Reifen regelmäßig auf Schäden und entfernen Sie Fremdkörper, wie z.B. Steine, aus dem Reifenprofil. 
  • Fahren Sie mit angemessener (angepasster) Geschwindigkeit und beachten Sie die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung.
  • Vermeiden Sie hastige Lenkmanöver, zum Beispiel plötzliches Überholen oder Wechseln der Fahrspur. Ein guter Fahrstil – mit und ohne Anhänger – setzt die kluge Voraussicht solcher Lenkmanöver voraus.
  • Halten Sie sich immer an die Empfehlungen des Auto- und  Anhängerherstellers.

 

REIFENREGAL

WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE FÜR DAS REIFENREGAL

Das Reifenregal ermöglicht die Lagerung von einer großen Bandbreite an unterschiedlichen Reifengrößen und ist die beste Lösung für den sicheren Transport mit Ihrem Brian James-Anhänger.

WICHTIG Vergurten Sie die Reifen vorsichtig, und fahren Sie NIE los, ohne die Reifen mit passenden Zurrgurten zu sichern.

Das Reifenregal hält die Reifen zwischen zwei parallel laufenden Stützstangen. Achten Sie darauf, die Reifen richtig auf die Stützstangen zu setzen. Stellen Sie sicher, dass das Reifenprofil, wie auf dem Bild, flach auf den Stützstangen aufliegt. 

FÜR DIE SICHERUNG

  1. Stellen Sie den oder die Reifen zwischen die zwei blauen Schlaufenbänder und stellen Sie sicher, dass die Bänder dicht neben den Reifen liegen.
  2. Befestigen Sie den blauen Ratschengurt an der Mitte des ersten Schlaufen-bandes und stellen Sie sicher, dass der Haken fest im Haltewinkel sitzt.
  3. Ziehen Sie den Gurt über die Reifen und positionieren Sie dabei die zwei breiten „Gurtschoner“ über die Führungskanten der zwei äußeren Reifen.
  4. Befestigen Sie das andere Ende des Ratschengurtes in der Mitte des zweiten Schlaufenbandes und stellen Sie sicher, dass der Haken fest im Haltewinkel sitzt.
  5. Ziehen Sie den Gurt mit der Ratsche an, bis er fest sitzt (ACHTUNG: Nicht zu fest ziehen!). Gehen Sie umgekehrt vor, um den Gurt zu entfernen.
  6. Verwenden Sie ausschließlich die von Brian James Trailers empfohlenen und verkauften Gurtsysteme.

SICHERHEIT

Die transportierten Reifen können im Reifengestell abgeschlossen werden, um sie vor Diebstahl zu schützen. Das Schließsystem besteht aus hochbelastbaren Stahlseilen und einem Vorhängeschloss. Folgen Sie den Anweisungen, um die Räder/Reifen abzuschließen

TO SECURE

UM DIE REIFEN ABZUSCHLIESSEN

  1. Ziehen sie die Schlaufe des Kabels durch die Öffnung am äußeren oberen Teil des Reifengestells und stellen Sie sicher, dass sich die kleine Platte AUSSERHALB der Öffnung befindet.
  2. Ziehen Sie das Kabel geradeaus durch die Mitte der Reifen.
  3. Ziehen Sie das Kabel durch die Öffnung auf der anderen Seite des äußeren oberen Teils des Reifenregals.
  4. Sichern Sie das Kabel (das Schlaufenende) mit einem passenden Vorhängeschloss.

BELEUCHTUNG

LADERAMPEN

Wichtige Sicherheitsinformation für Laderampen der Artikelnummern: P-RAMP-9300-A-N und P-RAMP-9310-A-N

Bei der Benutzung der oben genannten Rampen ist unbedingt auf die maximal zulässige Belastung zu achten. Diese ergeben sich zum einen aus der Rampenlänge, des Gewichts der zu transportierenden Fahrzeuge und deren Radstand.

WICHTIG: Überschreiten Sie niemals die angegebenen Höchstlasten der Rampen. Jede Rampe ist mit einem Warnhinweis versehen, welche die exakten Höchstwerte angibt.

SICHERHEIT-TIPS

  • Die Rampen müssen immer ordnungsgemäß eingerastet werden.
  • Die Rampenauflage muss auf solidem, ebenem Grund aufliegen.
  • Stellen Sie sicher, dass sich kein Schmutz oder Steine auf der Rampe befinden.
  • Der Ladewinkel sollte 16,5° niemals übersteigen.
  • Stahlkettenantriebe müssen mit geeigneten Gummimatten unterlegt werden um die Rampen zu schützen.